Sonntag, 31. Oktober 2010
Verschiedene Wege, Abspaltungen und Zusammenfügnisse
Auf dieses Thema bin ich gekommen, als ich im Zug saß, Musik gehört und gesehen habe, wie die Weichen von den Gleisen sich zerspalten, wie sie sich aber auch zusammenfügen haben.

Jedes Gleis hat seinen eigenen Weg, spaltet sich von den anderen ab, ist aber letztendlich auch nur ein Teil eines großen Netzwerkes.

Und bei den Menschen ist das nicht anders! Wir haben also auf unserer Welt folgendes: Jeder hat einen anderen Weg (auch, wenn er sich öffentlich als Mainstreamer verhält), jeder spaltet sich von irgendetwas ab, fügt, gruppiert sich mit anderen zusammen. Aber im Endeffekt sind alle zusammen gefügt. Alle haben gleiche Rechte, alle haben Würde und trotzdem gibt es Abspaltungen oder gezielte Ausgrenzung.

Es ist wie bei den Gleisen, irgendwie nimmt jeder seinen eigenen Weg, wird sich aber oft abspalten, aber auch wieder zusammenfügen.

Aber warum können nicht alle irgendwie zusammengefügt sein? Warum werden manche augegrenzt, die dann wie eine verwucherte, nicht mehr benutze Schiene zu sehen ist. Sie ist trotzdem immernoch Teil des Netzwerkes, denn sie wurde nicht umsonst gemacht. Natürlich geht jeder seinen eigenen Weg, aber dennoch sind wir alle eins, nämlich Menschen.

Denkt immer mal darüber nach, dass euer gegenüber nichts besseres, aber auch nichts schlechteres ist, als ihr es seid. Selbst wenn er der 'angesagteste' ist, er ist immernoch ein Mensch, genau wie du. Wir sind alle ein Teil eines großen Netzwerkes, nämlich der Menschheit.

Warum verhalten wir uns aber nicht so?Weil manche immernoch der Meinung sind, siewären die coolsten, die besten? Oder anders, weil jemand denkt nur weil er Ausgegrenzt wird, ist er etwas schlechteres? Wir sollten mal langsam zur Vernunft kommen, uns respektieren. Dann wäre so Sachen wie Hass, Gewalt oder Zivilcourage kein Thema mehr, weil es so was nicht mehr gäbe. Es ist natürlich nicht möglich die ganze Welt zu so einer Idealismusidee zu bringen, es werden nicht alle mitmachen, aber desto mehr Leute mitmachen, desto besser, liebevoller wird die Welt.


Wir sind alle gleich, Teil eines großen Netzwerkes.



Das 'Mainstream-Problem'
Ja du, mit dir rede ich!


Rauchst du, trinkst du? Warum? Weil es andere machen?

Viele haben heutzutage das Mainstream-Problem.Man will dazu gehören, macht was andere tun um Ansehen zu bekommen, um dann doch letztendlich als 'Mittläufer' abgestempelt zu werden. Man denkt sich: "Wie kann ich dazu gehören, wie bekomme ich mehr Freunde?" Aber überlege mal du für dich: Was hast du nachgemacht? Evt. was getrunken oder geraucht; sogar gekifft?Und dann überlege weiter: Hättest du es auch gemacht, wenn es nicht 'in' wäre? Und überlege noch weiter: Die die dich zum rauchen gebracht haben, sind dass deine Freunde?Und was heißt für dich 'Freunde'?

Kannst du mit ihnen über alles reden? Wirklich alles? Hast du überhaupt einen RICHTIGEN BESTEN Freund?

Oder hast du 20 Freunde mit denen du feiern kannst, aber kannst du auch mit ihnen Weinen?Oder hast du 'nur' 5 Freunde, die aber auch mit dir Weinen?Und nun Frage ich dich: Wie ist es bei dir?Bist du ein 'Nachläufer'?Teste mal was passiert, wenn du ein bisschen anders bist, was tun dann deine 'Freunde'?


Es kann hart sein, öffnet aber auch Augen, macht einem etwas klar.

Sei ein Individuum!

Argumentiere hiermit:

Ihr lacht über mich weil ich anders bin?
- Ich lache über euch denn ihr seid ALLE Gleich!!!



Geld ist alles?! NEIN; Es ist Freundschaft
Geld ist alles? NEIN, es ist Freundschaft die einen erfüllt.

2 Beispiele: Ein Mann ist reich, er hat Frauen, Autos, eine Villa und viele 'Freunde'. Er ist allerdings geizig, arrogant , egoistisch.


Ein anderer arbeitet in einem Job der ihm Spaß macht, allerdings nicht so gut bezahlt wird, es reicht allerdings zum Leben, hat eine Familie, hat Freunde, teilt und ist fürsorglich, er kann sich aber nicht alles leisten, muss auf Luxus verzichten.



Nun liegen diesen beiden auf dem Sterbebett, wer hatte nun ein erfüllteres Leben?

Der reiche hatte Frauen, aber keine Familie, Autos aber keinen besten Freund, Freunde die nur gekauft waren, war geizig und herzlos.

Der 'ärmere' jedoch hatte eine Familie, wahre Freunde und war gut zu anderen Menschen.

Und nun denke DU darüber nach:Karriere und Luxus, aber Egoismus?Oder schlicht, aber mit Freunden, Leute die für einen da sind?
Was ist wohl wichtiger?

Wahre Freunde sind für dich da, mit ihnen kannst du lachen, mit ihnen kannst du weinen.Hast du Probleme, geh zu ihnen, sie bauen dich auf, sie kennen dich.Machst du Fehler, verzeihen sie dir und bei ihnen bist du immer willkommen.


Das wichtigste auf der Welt? -Einen besten Freund



Ach ja, immer diese Vorurteile
Jeder hat sie, beurteilt jemanden ohne ihn zu kennen.

Auch wenn man es sich vornimmt sie mal außenvor zu lassen, irgendwie kommen sie immer wieder vor...

Wir sehen jemanden der ein sozialschwaches Vokabular hat, denken nun gleich er sei asssozial, obwohl man diese Person gar nicht kennt.Wie kommt das? Haben wir einfach einen Instinkt Leute so zu beurteilen, wie sie sich verhalten? Oder ist es einfach so, dass sich das heutzutage normalisiert hat, man nicht mal nachdenkt, wie die Person wirklich ist?


Klassische Vorurteile sind:


- Hip-Hopper sind kiffende Gangster die ihre Kleidergröße nicht lesen können.

- Skater sind kiffende Poser

- Metaler sind primitive Säufer

- Putzkräfte sind dumm, haben net mal die Hauptschule geschafft.

- Müllmänner stinken immer.


Wenn man das so liest, was fällt einem auf? Es sind alles Klischees, Dinge die man einfach so sagt, weil man ein paar Beispiele dafür hat? HAAAAAAAA! Hier haben wir schon wieder ein Vorurteil entdeckt. Gerade habe ich gesagt das man ein paar Beispiele hat, weil man vielleicht die einen oder anderen dabei gesehen hat. Aber kennt man nun diesen Mensch? NEIN, man hat ohne das man es merkt, diesen Mensch nach seinem Verhalten beurteilt, nach dem Verhalten was er vor seinen 'Freunden', öffentlich ausübt. (Da wären wir wieder bei dem Mainstream-Problem)

Man sieht also, dass Vorurteile manchmal einfach passieren.

Aber wenn du nun einen Menschen kennen lernst, dann versuche mal darauf zu achten was für Gedanken, Vorurteile dir in den Kopf schießen. Und dann kannst du ganz gezielt für dich sagen: Nein ich lasse die Vorurteile am Rande, ich lerne diesen Menschen kennen, um zu sehen wie er wirklich ist.



Hass? NEIN; Vergeben
Hass ist heute das Thema was ich an euch bzw von euch bringen möchte.

In der gegenwärtigen Gesellschaft gibt es leider sehr viel Hass. Das können kleine Dinge sein, wie jemanden nicht mögen, aber wovon ich rede ist richtiger Hass, jemanden den man absolut nicht mag, jemanden den man am liebsten nie mehr sehen würde.

Hasst du auch? Gibt es da jemanden den du wirklich hasst? Aber warum? Hat er dich evt. zusammen gehauen (da wären wir dann wieder beim Thema Gewallt), oder dich gemobbt? Oder es gibt da jemanden mit dem du dich sehr stark gestritten hast, ihn nun hasst?

Aber warum kann man nicht vergeben? Manche Mobbingopfer denken sich nun : "Warum sollte ich diesem blöden ***** vergeben?!? Der macht mich nur nieder, terrorisiert mich."

Aber ist es sinnvoll jemanden zu hassen, ihm so aus dem Weg zu gehen oder ihn sogar zu schlagen, und dass nur aus Hass?

Warum kann man nicht mal probieren sich auszusprechen, sich kennen zu lernen, sich nicht beim kleinsten Zeug extrem aufzuregen, sich einfach zu versöhnen. Man muss nicht befreundet sein, aber ist es gut jemanden zu hassen? Angenommen du hasst gerade jemanden: Was fühlst du? Fühlst du dieses "boah ist der blöd" oder fühlst du dich eher schlecht, willst dich eig. mit demjenigen versöhnen, du weist aber nicht wie.


Es ist immer schwierig sich zu versöhnen, jemanden zu vergeben. Wenn es nicht gleich klappt sollte man sich erstmal fern bleiben. Aber wenn man irgendwann dem anderen sagt, warum man ihn hasst aber ihm auch sagt, dass man bereit ist ihm zu vergeben.

Was fühlst du dann?

Probiere es es aus.Vergib denen die du hasst, du wirst dadurch glücklicher, vollkommener sein.Dich gut fühlen.


Liebe für alle, Hass für keinen.



Die Gewalt heutzutage
Gewalt wird heutzutage viel zu oft angewendet.

Anstatt das man Miteinander redet, wird einfach drauf gehauen, anstatt sich aus dem Weg zu gehen, wird solange weiter gemacht, bis irgend einer im Krankenhaus liegt.Muss das sein? Warum kann man nicht einfach ein wenig pazifistischer denken? Warum freut man sich, wenn jemand anderes leidet? Was hat man da von?

Kaum gibt es Streit holt einer seine Freunde und dann schlagen sie den anderen zu fünft zusammen.Was passiert? Es gibt Gegengewalt. Und dann werden die Schläger zu den Opfern. Das geht dann irgentwann soweit, bis es einen Bandenkrieg gibt. Natürlich es ist recht unwahrscheinlich, aber befassen wir uns noch etwas mit diesem Beispiel:

Was hat das für einen Sinn? Was ist da passiert?Man kann es kurz fassen: Es haben sich Menschen über das Leid andere erfreut, sind aber später zu den Leidtragenden geworden, was alles durch ein Gespräch hätte verhindert werden können.

Denke DU nun darüber nach:Schlagen oder reden?

Vielleicht bist auf jemanden gerade sehr verärgert:Musst du ihn zusammenschlagen und dann sehen wie er leidend am Boden liegt? Erfreut es dich wie du jemanden quälst? Oder wie wäre es einfach mit aussprechen?

Sei doch ein Pazifist, rede: Denn wer redet, ist nicht tot.


Kehre der Gewalt den Rücken zu!



Zivilcourage
Zivilcourage ist ein sehr wichtiges und notwendiges Thema in unserer gegenwärtigen Gesellschaft .
Es gibt zwar Argumente wie: "Domink Brunner ist desswegen gestorben." Aber richtig heißt es: "Domink Brunner ist gestorben, weil keiner Zivilcourage geleistet hat!"
Wären einfach mal 2 Leute dazwischen gegangen, oder hätten weinigstens Polizei/Krankenwagen gerufen, dann wäre er höchstwahrscheinlich noch am Leben!

Natürlich ist es immer schwer, weil man selber keine aufs ‘Maul’ bekommen will…DENNOCH: Hätten sich einfach mal ein paar Männer eingemischt, dann wären die Schläger weggerannt. Alleine kann man sich nicht einmischen, aber als gruppe ist man stärker.
Außerdem braucht man dafür nicht ein Hulk zu sein, sondern ein griff zum Handy reicht auch aus.


Ja in der heutigen Gesellschaft ist das schwierig, aber wer nichts tut ist auch schuldig!